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Der Diesel ist fit für die Zukunft

Bert Brandenburg

Deutlich reduzierte NOx-Emissionen sind ein Kennzeichen von Fahrzeugen, die nach der Norm Euro 6d-TEMP zertifiziert sind. Diese Vorschrift erfüllen jetzt alle bestellbaren Mercedes-Benz Pkw im Neuwagengeschäft. Mercedes-Benz hat darüber hinaus schon heuteeine ganze Reihe von Fahrzeugen auf dem Markt, die bereits die noch anspruchsvollere Euro 6d-Norm erfüllen. Diese wird schrittweise ab 1.1.2020 verbindlich.

Die Anfang des Jahrzehnts getroffene Entscheidung, eine komplett neue Motorengeneration zu entwickeln, zahlt sich aus. Die dabei umgesetzten innovativen Technologien sorgen für niedrige NOx-Emissionen. So erfüllen mit der Umstellung auf die neue Motorengeneration alle bestellbaren Pkw von Mercedes-Benz im Neuwagengeschäft die Normen Euro 6d-TEMP bzw. Euro 6.

Die Grenzwerte für NOx – bei Euro 6d liegen diese auch bei RDE-Fahrten (RDE – Real Driving Emissions) bei 80 Milligramm pro Kilometer – in den Abgasmessungen sind sogenannte „not to exceed“ Grenzwerte, die bei jeder gültigen RDE-Fahrt eingehalten werden müssen. Das bedeutet: Ein Fahrzeug darf auch unter den ungünstigsten Kombinationen der RDE-Bedingungen den Wert nicht überschreiten – beispielsweise bei starker Beladung, einem hügeligen Geländeprofil und ungünstigen Temperatur- und Verkehrsbedingungen. Dabei gilt das Limit nicht nur für ein Neufahrzeug, sondern auch für Fahrzeuge mit Laufleistungen von über 100.000 Kilometern. Bei realen Tests auf der Straße wird der Grenzwert 80 Milligramm pro Kilometer häufig deutlich unterschritten, was unabhängige Messungen bestätigen.

„Mercedes C 300 d setzt sich an die Spitze unserer Saubermann-Hitliste“

So berichtet die Fachzeitschrift auto motor und sport in der aktuellen Ausgabe[1] nach Abgasmessungen an zwölf Testwagen unterschiedlicher Marken, dass das getestete Mercedes C 300 d T-Modell „nahezu NOx-frei“ war. Im Text werden die Messergebnisse an dem Mercedes-Benz C 300 d T-Modell (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6-5,0 l/100 km, CO2‑Emissionen kombiniert 147-133 g/km)[2] präzisiert: „Er setzt sich mit gerade einmal 13 Milligramm NOx an die Spitze unserer Saubermann-Hitliste. Bis vor Kurzem schien es undenkbar, dass Diesel überhaupt solche Werte schaffen. […] Der neue, OM 654 genannte Zweiliter-Diesel wurde jedoch konsequent auf reduzierte Emissionen getrimmt. Das NOx-Problem vieler Städte dürfte sich also lösen, sobald mehr neue Autos zugelassen werden.“[3]

Der ADAC berichtete im Februar 2019 über umfangreiche eigene Messungen[4]: „ Die NOx-Emissionen aktueller Autos liegen im realen Fahrbetrieb auf der Straße weit unter den Prüfstands-Grenzwerten.“ Besonders positiv schnitt der Mercedes-Benz C 220 d (Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,8 l/100 km, CO2‑E missionen kombiniert 126-117 g/km)2 ab, „sein NOx-Wert lag kaum messbar zwischen 0 und einem mg/km“[5].

Solche Einzelmessungen illustrieren, dass die NOx-Herausforderung mit der neuen Motorengeneration auch bei Diesel-Fahrzeugen technisch gelöst werden kann. Die durchschnittlichen Emissionen eines Fahrzeugs über viele Tausende Kilometer Laufleistung sind in dieser Beziehung jedoch noch wesentlich aussagekräftiger: Hier erreichen Mercedes‑Benz Pkw mit der neuesten Diesel-Technologie durchschnittliche Werte von 20 bis 30 mg NOx pro Kilometer unter RDE-Bedingungen.

Der ADAC stellt zu den Stickstoff-Emissionen von Diesel-Fahrzeugen verschiedener Hersteller aktuell fest: „ Euro-6d-TEMP-Diesel stoßen durchschnittlich 76 Prozent weniger NOx aus als Euro-6b-Diesel und 85 Prozent weniger als Euro-5-Diesel. Stichproben bei Messungen auf der Straße haben gezeigt, dass die Schadstoffreduzierung bei guten Euro-6d-TEMP-Dieseln im Vergleich zu durchschnittlichen Euro-5-Dieseln sogar bei 95 bis 99 Prozent liegt.“[1]

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