Ford Mustang Mach-e: Detroit schlägt zurück

Christine Harttmann
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Klar, dass sich der Mustang Mach-e an Tesla orientiert – was für einen überraschend starken Aufgalopp des ersten ernst gemeinten Serien-Elektro-Ford sorgt.

Ford hatte es mit dem Focus Electric schon man halbherzig versucht mit der E-Mobilität. Doch der war eher reichweitenschwach und ziemlich fad und wurde entsprechend unmotiviert vertrieben. Also gründete man einen Task-Force, die sich in einer leerstehenden alten Halle (davon gibt es etliche in Detroit) einquartierte, um den Mustang Mach-e zu entwickeln.

Dabei linste man natürlich nach Kalifornien, was nicht schlecht ist: Denn der Mustang fährt sich auf einem ersten Ausritt wild und trotzdem einigermaßen effizient. Und damit freudvoller als viele Premium-Stromer bei bezahlbareren Tarifen und obwohl er in Mexico noch südlicher als Model 3 und Model Y entsteht, ist er ordentlich verarbeitet.

Was bedeutet das?

Nach unserem ersten wilden Ausritt schätzen wir schon jetzt, dass Ford die Kapazitäten zu vorsichtig vorausberechnet hat…