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Porsche startet von Platz vier in die 24 Stunden von Le Mans

Bert Brandenburg

Porsche wird vom vierten Startplatz in die 24 Stunden von Le Mans 2019 starten. In den abschließenden beiden Qualifyings vor dem Saisonfinale der FIA World Endurance Championship WEC in Frankreich fuhr Nick Tandy in 3:48,907 Minuten die schnellste Runde aller Porsche-Piloten. Der 911 RSR mit der Startnummer 93, den sich der Brite mit Patrick Pilet und Earl Bamber teilt, sicherte sich somit einen Platz in der zweiten Startreihe.

Bei sonnigen Bedingungen und Temperaturen um 21 Grad Celsius waren im zweiten Zeittraining nur geringe Zeitverbesserungen möglich. Erst zu Beginn des dritten Qualifyings am Abend bot die 13,626 Kilometer lange Strecke ausreichend Grip, um die Rundenzeiten deutlich zu reduzieren. Tandy konnte in jener Phase einen entsprechenden Sprung im Klassement realisieren, seine Kollegen in den Schwesterautos hatten hingegen Pech. Mehrere Gelbphasen, Trainingsunterbrechungen und eine verschmutzte Fahrbahn verhinderten in der zweiten Hälfte der abschließenden Session schnellere Rundenzeiten.

Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92, den sich die in der Fahrerweltmeisterschaft führenden Michael Christensen (Dänemark) und Kévin Estre (Frankreich) mit dem Belgier Laurens Vanthoor teilen, startet von Platz sieben. Die Werksfahrerkollegen Gianmaria Bruni aus Italien, Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) werden im Auto mit der Nummer 91 von Rang 13 in das härteste Langstreckenrennen der Welt gehen. Werksfahrer Sven Müller (Bingen) und die Porsche Young Professionals Mathieu Jaminet aus Frankreich und Dennis Olsen aus Norwegen nehmen den Klassiker von Platz 15 in Angriff.

Pole-Position für Dempsey Proton Racing mit der Nummer 88

In der GTE-Am-Klasse untermauerten die Porsche-Kundenteams mit fünf 911 RSR unter den besten Sechs den starken Eindruck aus dem ersten Qualifying. Das Auto von Dempsey Proton Racing mit der Nummer 88 wird die 24 Stunden von Le Mans von der Pole-Position in Angriff nehmen. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) war in 3:51,439 Minuten noch einmal rund eine Sekunde schneller als bei seiner Bestzeit vom Vortag. Cairoli teilt sich den Neunelfer des Kundenteams aus Ummendorf mit seinem Landsmann Giorgio Roda und dem Japaner Satoshi Hoshino. Matt Campbell (Australien) hatte am Ende der Qualifyings im Siegerauto des Vorjahres mit der Nummer 77 auf dem zweiten Platz nur 0,206 Sekunden Rückstand.

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