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COURIER.net startet Initiative für die Rettungsgasse

COURIER.net startet Initiative für die Rettungsgasse

Die Frachten- und Ladebörse courier.net, die auf Zeit definierte Kurierfahrten spezialisiert ist, startet eine Initiative unter dem Motto „Rettungsgasse richtig bilden!“.

Ziel sei es, mit gutem Beispiel voran zu gehen und andere Verkehrsteilnehmer unter dem Slogan „Mach mit!“ ebenfalls entsprechend zu motivieren. Denn wenn es ausreichend viele Fahrer vormachen, werden sich die anderen Autofahrer anschließen und ebenfalls an die Seite fahren.  

Die Couriernet GmbH betreibt die im Januar 2009 ans Netz gegangene Frachten- und Laderaumbörse courier.net. Aktuell nutzen rund 1.700 angeschlossene Teilnehmer courier.net zur aktiven Verringerung der Leerfahrtenquote und Verbesserung der logistischen Effizienz. Durch die Kooperation mit dem BVT (Bundesverband der Transportunternehmer e. V.) sowie zahlreiche Rahmenabkommen mit namhaften Lieferanten partizipieren courier.net-Partner zudem von einem umfangreichen Portfolio an Zusatzleistungen und vergünstigten Einkaufskonditionen.

Der Automobilclub ADAC weist darauf hin, dass bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen alle Autofahrer verpflichtet sind, die Rettungsgasse freizumachen. Dabei ist die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden. Wer auf dem linken Fahrstreifen fährt, muss nach links ausweichen. Wer auf einem der übrigen Fahrstreifen unterwegs ist, fährt nach rechts. Vergleichbare Regeln zur Rettungsgasse gibt es laut ADAC neben Deutschland auch in der Schweiz, Slowenien und Tschechien. In Österreich seien die Bildung und das Freihalten einer Rettungsgasse inzwischen bereits im Verkehrsgesetz verankert.

In Deutschland wurden im Herbst 2017 die bei Verstößen drohenden Strafen zum Teil drastisch erhöht. Gleich zehnmal so viel wie bisher zahlt, wer die Rettungsgasse blockiert. Statt wie bisher 20 Euro sind dafür künftig mindestens 200 Euro fällig. Außerdem werden zwei Punkte im Fahreignungsregister eingetragen. In besonders schweren Fällen kann sogar ein Bußgeld von bis zu 320 Euro, verbunden mit einem Monat Fahrverbot, verhängt werden.  


"Wir haben diese Idee aufgegriffen, weil wir denken, dass gerade auch Kuriere zu den Profis auf der Straße gehören. Wir haben deshalb einen Aufkleber produziert, der zeigt, dass courier.net-Partner nicht nur Transporte professionell erledigen, sondern auch bei der Rettungsgasse Profis sind."
Frank Ortlepp und Michael Neukirchen, courier.net-Geschäftsführer

Fällige Strafen beim Blockieren der Rettungsgasse

Fotos: courier.net, Pixabay.com

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