19 Tonnen Kaiserschmarrn auf die Zugspitze

Für den Transport von Lebensmitteln auf die hochgelegenen Gastronomiebetriebe in den bayerischen Alpen setzt die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG aus Garmisch-Partenkirchen einen MAN TGE Kombi 4x4 mit smartem Allradkonzept ein.

Ungewohnte Wegbegleiter: Der MAN TGE 4x4 der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG aus Garmisch-Partenkirchen trifft auf seiner Versorgungsfahrt Richtung Zugspitze andere Vierbeiner, die vielleicht ein bisschen neidisch auf den Allradantrieb des Transporters sind, es sich aber nicht anmerken lassen. | Bild: MAN
Ungewohnte Wegbegleiter: Der MAN TGE 4x4 der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG aus Garmisch-Partenkirchen trifft auf seiner Versorgungsfahrt Richtung Zugspitze andere Vierbeiner, die vielleicht ein bisschen neidisch auf den Allradantrieb des Transporters sind, es sich aber nicht anmerken lassen. | Bild: MAN
Redaktion (allg.)

Die Zugspitze ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Bayern. Vor 90 Jahren fuhr die Zahnradbahn erstmals auf den Gipfel von Deutschlands höchstem Berg. Die Anzahl an Touristen, die den Blick von 3.000 Meter Höhe genießen wollen und die Region besuchen, stieg von Jahr zu Jahr im Ort immer weiter an, sodass die Bayerische Zugspitzbahn heute in den Gebieten Garmisch-Classic, Wank und Zugspitze insgesamt 27 Bergbahnen und Skilifte sowie acht unternehmenseigene Gastronomiebetriebe betreibt. Letztere setzen jährlich unter anderem rund 133.000 Brezen, 19 Tonnen Kaiserschmarrn sowie 60 Tonnen Pommes frites um. Damit Nachschub bei Bedarf schnellstmöglich in das jeweilige Restaurant kommt, setzt das Unternehmen für den Transport der Waren seit letztem Jahr auf einen MAN TGE 4x4.

Jens Schulze, verantwortlich für die technische Lagerung und Logistik bei der Bayerischen Zugspitzbahn, äußert sich über den neuesten Fuhrparkzugang am Betriebswerk in Grainau: „Entscheidend für die Anschaffung dieses MAN TGE 4x4 war die enorme Antriebskraft des Allrads im steilen Gelände. Es ist schon beeindruckend, wie das intelligente Allradsystem arbeitet und den Transporter auch auf unbefestigten Wegen wie eine Gams den Berg hinaufzieht.“

Allradsystem schaltet sich innerhalb von 0,084 Sekunden zu

Der MAN TGE 4x4 schafft dank seines robusten und wartungsarmen Allradsystems die Forst- und Wanderwege auch im extrem rauen und steilen Gelände des Wettersteingebirges vollkommen problemlos. Das Besondere des smarten Allrads von MAN: Bei Traktionsdefiziten reagiert die Steuerung vollautomatisch und schaltet innerhalb von Sekundenbruchteilen – genauer in 0,084 Sekunden – den Heckantrieb hinzu. Dadurch kann der Antriebsdrehmoment stufenlos zwischen Vorderachse und Hinterachse verteilt werden und zwar von 100 bis 0 Prozent und umgekehrt. Möglich macht dies die schnelle Reaktionsfähigkeit der Kupplung, welche der Antriebsdrehmoment automatisch zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Die Kupplung selbst ist eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung, deren Lamellen in einem Ölbad laufen. Dabei werden die Lamellen bedarfsabhängig axial zusammengeführt. Auf diese Weise garantiert das System durchgehend beste Traktion, egal ob bei nassen oder schneebedeckten Wegen.

Dank seines robusten und wartungsarmen Allradsystems schafft der MAN TGE 4x4 die Forst- und Wanderwege auch im extrem rauen und steilen Gelände des Wettersteingebirges vollkommen problemlos. | Bild: MAN
Dank seines robusten und wartungsarmen Allradsystems schafft der  MAN TGE 4x4 die Forst- und Wanderwege auch im extrem rauen und steilen Gelände des Wettersteingebirges vollkommen problemlos. | Bild: MAN

 

Fährt auch Menschen, nicht nur Brezen

Ein weiterer Pluspunkt des MAN Transporters bei der Bayerischen Zugspitzbahn ist seine Variabilität. Der Kombi, der sowohl für den Transport von Personen als auch von Gütern konzipiert ist, verfügt über ein Schienensystem im Boden. Dies ermöglicht, dass sich die Sitze im MAN TGE Kombi mit Hilfe von Schnellverschlüssen ganz einfach und ohne Werkzeug arrangieren und verschieben lassen. Das schafft für die Bayerische Zugspitzbahn maximale Flexibilität bei der Einsatzplanung, denn hin und wieder müssen auch Personen zu den Gastronomiebetrieben gefahren werden.

Es ist schon beeindruckend, wie das intelligente Allradsystem arbeitet und den Transporter auch auf unbefestigten Wegen wie eine Gams den Berg hinaufzieht.
Jens Schulze, verantwortlich für die technische Lagerung & Logistik bei der Bayerischen Zugspitzbahn

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