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ADAC Stauprognose: Der übliche Trubel zwischen Weihnachten und Neujahr

Die ADAC Stauprognose für den 20. Dezember bis 1. Januar bescheinigt auch in diesem Jahr viel Verkehr und Staufrust zur besinnlichen Zeit. Vereinzelt sollen Tage allerdings recht stauarm ausfallen.

Die ruhige Zeit auf Deutschlands Autobahnen ist wiedereinmal vorbei, das prognostiziert zumindest der ADAC in seiner Stauprognose für die Zeit vom 20. Dezember bis 1. Januar. | Foto: pixabay
Die ruhige Zeit auf Deutschlands Autobahnen ist wiedereinmal vorbei, das prognostiziert zumindest der ADAC in seiner Stauprognose für die Zeit vom 20. Dezember bis 1. Januar. | Foto: pixabay
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Julian Kral

Die ruhige Zeit auf Deutschlands Autobahnen ist wiedereinmal vorbei, das prognostiziert der ADAC in seiner Stauprognose für die kommenden zwei Wochen vom 20. Dezember 2019 bis 1. Januar 2020. Am vierten Adventswochenende beginnen in ganz Deutschland die Weihnachtsferien. Vor Weihnachten und an Neujahr ist dadurch die Staugefahr bekanntermaßen am größten. Zwischendrin gibt es dank der günstigen Feiertagskonstellation aber auch einige staufreie Tage.

Als verkehrsreichsten Reisetag sieht der ADAC den Freitag, 20. Dezember, dann trifft der übliche Berufsverkehr auf den Urlauberverkehr. Ebenfalls staureich sollen der Donnerstag, 26. Dezember, und Mittwoch, 1. Januar werden, wenn viele Autofahrer von ihrem Verwandten- und Familienbesuch zurückkehren. Auf den Ballungsraumautobahnen empfiehlt der ADAC, sich vor allem am Samstag, 21. Dezember, und Montag, 23. Dezember, in Geduld zu üben - Dort tummeln sich noch viele Last-Minute-Einkäufer auf Geschenkejagd oder auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt. Auf den Routen in und aus den Skigebieten muss an den beiden Samstagen, 21. und 28. Dezember, etwas mehr Fahrzeit eingeplant werden.

Vereinzelt wenig Staugefahr

Zu den stauarmen Tagen zwischen den Jahren zählt der ADAC den Sonntag, 22. Dezember, Dienstag, 24. Dezember (Heilig Abend), Freitag, 27. Dezember, Sonntag, 29. Dezember, und Montag, 30. Dezember. Auch an Silvester, Dienstag, 31. Dezember, ist auf den Straßen vermutlich nicht allzu viel los, soweit die Stauprognose der gelben Engel.

Die wichtigsten Staustrecken in den Weihnachtsferien:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin
  • A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Metz/Saarbrücken – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg – Berlin
  • A 10 Berliner Ring
  • A 24 Hamburg – Berlin
  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A 81 Stuttgart – Singen
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 96 München – Lindau
  • A 99 Umfahrung München

Wintersportorte stark ausgelastet

Im Ausland sind laut ADAC vor allem die Fernstraßen in die Wintersportorte mit Staus gepflastert, dazu zählen in Österreich die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen. In der Schweiz müsse auf der Gotthard-Route, den Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz sowie an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina mit längeren Wartezeiten gerechnet werden, so der Autoclub. In Italien seien neben der Brennerroute die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal sowie in den Vinschgau am stärksten staugefährdet.

Entlang der österreichischen Inntal- und Brennerautobahn ist wegen der Sperre von Ausweichrouten die Staugefahr besonders hoch. Wer nach den Feiertagen heimfährt, dem empfiehlt der ADAC aufgrund der Grenzkontrollen höhere Wartezeiten an den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim) einkalkulieren.

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