Bilstein: 24-h-Rennen auf dem Nürburgring mit maskiertem Renner

Vom 26. auf den 27. September 2020 findet der Eifelklassiker nun mit viermonatiger Verspätung ausgelöst durch die Corona-Pandemie statt.

Das Masken-Design soll auf die aktuelle Corona-Situation aufmerksam machen. (Foto: BIlstein)
Das Masken-Design soll auf die aktuelle Corona-Situation aufmerksam machen. (Foto: BIlstein)
Radosveta Angelova

Der renommierte Fahrwerkhersteller Bilstein kehrt gemeinsam mit dem neu gegründeten Haupt Racing Team zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zurück. Dr. Peter Klaus Kirner, CEO der Thyssenkrupp Bilstein:

„Wir haben eine lange Tradition am Nürburgring. Umso dankbarer sind wir, dass es gelungen ist, das wahrscheinlich härteste Rennen der Welt tatsächlich stattfinden zu lassen. Gerade in dieser schwierigen Situation haben wir unser Engagement verstärkt und freuen uns, dass wieder viele Teams auf unsere Stoßdämpfer vertrauen und zahlreiche Fahrzeuge mit unserer neuen EVO RT Technologie ins Rennen gehen werden.“

Zum ersten Mal seit 50 Jahren wird das Rennen ohne Zuschauer vor Ort stattfinden – dank Livestreams und Livetime werden allerdings alle Rennsport-Fans hautnah den Kribbel miterleben können. Bilstein startet in diesem Jahr mit einem eigenen Fahrzeug. Mit seinem Masken-Design greift der HRT-Mercedes die aktuelle Situation rund um Covid-19 auf: Mit dem Mercedes-AMG GT3 in den bekannten Bilstein-Farben wolle das Unternehmen ein Zeichen für den richtigen Umgang mit dem Coronavirus setzen. Dazu gehöre unter anderem das Tragen von Masken und ein Mindestabstand von anderthalb Metern zum Schutz aller Beteiligten, so Timo Krutoff, CFO der Thyssenkrupp Bilstein. Das Auto sei zudem ein Gruß an alle Bilstein-Mitarbeiter und alle Fans im internationalen Bereich; gemeinsam könne man sich trotz der aktuellen Einschränkungen auf tollen Motorsport in allen Klassen freuen. Mit seinem 6,3-Liter-V8-Hochdrehzahl-Saugmotor ist der Mercedes-AMG GT3 ein echter „Ballermann“.

Das Cockpit teilen sich Hubert Haupt, Yelmer Buurman, Nico Bastian und Philip Ellis. Auch die beiden HRT-Schwesterautos mit Maro Engel, Manuel Metzger, Adam Christodoulou und Luca Stolz sowie Patrick Assenheimer, Dominik Baumann, Dirk Müller und Maro Engel als Doppelstarter in der Klasse SP9 sind Anwärter auf den Gesamtsieg. In der „Nationalen Langstrecken Serie“ zeigten Maro Engel, Manuel Metzger und Co. mit zwei Gesamtsiegen in diesem Jahr bereits, dass mit HRT zu rechnen ist. Auch Teams wie Black Falcon, Sorg Rennsport oder Manheller Racing werden auf Bilstein unterwegs sein. Insgesamt werden nicht weniger als acht Fabrikate von Audi bis Subaru mit Bilstein -Stoßdämpfern um Klassensiege kämpfen. Ein Highlight ist in Klasse SP8T der 520 PS starke Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio des italienischen Lanza Motorsport Teams.

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