Corona: Autohöfe im 24-Stunden-Einsatz für Lkw-Fahrer

Auch wenn die Restaurants geschlossen bleiben: Die 24-Autohöfe, die EuroRastparks und die Maxi-Autohöfe, alles Mitglieder im Branchenverband der Autohöfe VEDA, sind 24 Stunden täglich für ihre Gäste da.

Foto: EuroRastpark
Foto: EuroRastpark
Torsten Buchholz

Die Toilettenanlagen sind ab sofort kostenlos, genügend Reinigungsmittel stehen nach Auskunft der drei Autohofketten im Sanitärtrakt zur Verfügung. Denn jetzt sei es vordringlich, dass wirklich alle schnellen und ungehinderten Zugang zu Seife oder Desinfektionsmittel haben, ist man sich einig.

Im Angebot stehen nicht nur Bockwurst und Sandwiches, wie jede normale Straßentankstelle, sondern über den Autohof-Counter gibt es als Take-away auch bis spät in die Nacht eine warme Mahlzeit.

 

Daniel Ruscheinsky von den 24-Autohöfen sagt:

„Wir haben selbstständige Betreiber, die trotz der einschneidenden Umsatzeinbußen hier den Beitrag für die Stammkunden, die Berufskraftfahrer, leisten wollen.“

Johannes Witt von den EuroRastparks und Vorstand der VEDA erklärt:

„Die meisten unserer Mitglieder machen neben den Ketten schon mit. Wir sind auf der Autobahn beschildert und ein offizieller und wesentlicher Teil der Verkehrsversorgung. Gerade in diesen Notzeiten stehen wir unseren Fernfahrern solidarisch zur Seite.“

Harold Scheper von den Maxi-Autohöfen sagt:

„Unsere Gastronomie ist beliebt. Auch wir halten die Küche offen, denn der Lkw-Fahrer, der den ganzen Tag die Supermärkte, Drogerien oder Krankenhäuser beliefert, braucht abends eine ordentliche Portion warmes Essen. Vielleicht muss er aber bald nicht mehr damit eingesperrt ins Führerhaus.“

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