DVW: Weltkindertag zur Verkehrserziehung genutzt

Am 20. September war Weltkindertag und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) hat dies als Gelegenheit genutzt, um auch die Eltern daran teilhaben zu lassen.

Dieses Jahr dreht sich alles beim Weltkindertag um das Thema Verkehrserziehung(Foto: Pixabay)
Dieses Jahr dreht sich alles beim Weltkindertag um das Thema Verkehrserziehung(Foto: Pixabay)
Radosveta Angelova

Dieses Jahr dreht sich alles beim Weltkindertag um das Thema Verkehrserziehung. In diesem Zusammenhang äußert DVW-Bundesgeschäftsführer Daniel Schüle:

„Verkehrserziehung fängt zuhause an. Eltern können schon früh mit Bewegungsspielen und einfachen Verhaltensregeln viel für die Sicherheit ihrer Kinder tun. Ich kann allen Eltern nur raten, nehmen Sie sich Zeit und bewegen Sie sich gemeinsam und ganz bewusst mit Ihren Kindern durch die Straßen. Dann sehen Sie, was es schon kann und wo noch Unterstützung nötig ist. Schritt für Schritt werden sie dann sicherer und selbstständiger.“

Kinder erlernen im Laufe ihrer Entwicklung bestimmte Fähigkeiten und entwickeln ihre Sinne. Das Sehen, Hören wie auch die Koordinationsfähigkeit und der Gleichgewichtssinn sind Grundvoraussetzung für eine sichere Verkehrsteilnahme. Auch das richtige Abschätzen von Entfernungen oder Geschwindigkeiten bildet sich erst nach und nach vollständig aus. Kinder lernen grundsätzlich aus dem Mobilitätsverhalten ihrer Eltern, daher sei es wichtig zu beachten, das Auto nicht zu oft zu verwenden. 

Daniel Schüle erklärt:

„Wo es geht, sollten Eltern ihre Kinder aktiv und selbstständig werden lassen. Dazu gehört auch das intensive Schulwegtraining zu Fuß. Das Elterntaxi ist hierbei keine große Hilfe, im Gegenteil. Wenn Kinder überall hingefahren werden, bremst das ihre Entwicklung.“

Die Radfahrausbildung in der 3. und 4. Klasse ist der wichtigste Baustein der schulischen Verkehrserziehung. Das Ziel der Ausbildung ist allerdings nicht, den Kindern das Radfahren beizubringen, sondern vielmehr spezielle Regeln zu vertiefen und Fahraufgaben zu absolvieren. Damit sie die Ausbildung mit optimalen Voraussetzungen durchlaufen, sollten sie früh ans Radfahren herangeführt werden. Dazu können Roller, Laufrad und Kinderfahrrad genutzt werden, um Kinder bereits früh mit dieser Form der Mobilität bekannt zu machen.

Die DVW bietet kostenlose Infobroschüren für Eltern an und unterstützt zusätzlich durch Ehrenamtliche der Verkehrswachten in Deutschland bei der Verkehrserziehung. Im Programm „Kinder im Straßenverkehr“, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird, beraten sie Eltern und Erziehende und vermitteln dabei auch praktische Übungen.

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