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FlixMobility strebt bis 2030 Klimaneutralität an

Mit Investitionen in alternative Antriebe von Wasserstoff über Ökostrom bis hin zu Biogas will das Mobilitätsunternehmen seinen CO2-Fußabdruck bis 2030 vollständig kompensieren.

Grün wie die Busse soll künftig auch die CO2-Bilanz von FlixMobility sein. (Foto: FlixMobility)
Grün wie die Busse soll künftig auch die CO2-Bilanz von FlixMobility sein. (Foto: FlixMobility)
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Julian Kral
(erschienen bei busplaner von Claus Bünnagel)

Mobilitätsanbieter FlixMobility hat am 4. September seine Strategie für Klimaneutralität verabschiedet: Bis 2030 sollen sowohl das Unternehmen selbst als auch die angebotenen Bus- und Zugreisen komplett klimaneutral sein. Das soll durch den Einsatz moderner Fahrzeuge, die verstärkte Investition in alternative Antriebe und durch CO2-Kompensation erreicht werden. Der Plan sieht eine CO2-arme Fernbusflotte ebenso vor wie Investitionen in alternative Antriebe auf Basis von Ökostrom, Wasserstoff und Biogas.Außerdem soll ein Kompensationsmodell für emissionsverursachende Fahrten erstellt sowie eine umweltfreundliche Betriebsführung und vollständige Kompensation von Business-Trips angestrebt werden

„Umweltfreundlichster Linienverkehr der Welt“

Mitgründer André Schwämmlein gibt das Ziel aus: „FlixMobility will den umweltfreundlichsten Linienverkehr der Welt schaffen.“ Die FlixTrains sowie die E-FlixBusse werden schon heute mit 100 % Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft betrieben. Verursachte Emissionen bei Fahrten mit einem Bus aus Euro-6-Flotte werden von rund jedem zehnten Fahrgast mit dem Klimapartner atmosfair kompensiert. „Wir wollen diesen Anteil steigern und müssen auch als Unternehmen überlegen, was wir in der Zukunft zusätzlich beitragen können“, sagt Schwämmlein. 

E-Fernbusse

Die ersten E-Fernbusse der Welt sind im Auftrag von FlixBus bereits in Deutschland und Frankreich unterwegs. Genauso wie die seit 2018 in Deutschland fahrenden FlixTrains werden auch sie zu 100% mit Ökostrom von Greenpeace Energy betrieben. Das nächste Leuchtturmprojekt soll eine mit Brennstoffzellen angetriebene Fernbusflotte werden. „Parallel laufen bereits Gespräche zum Antrieb mit Biogas“, so FlixMobility-Mitgründer Daniel Krauss.

Grüne Unternehmenskultur

Auch innerhalb des Unternehmens wird auf nachhaltiges Handeln Wert gelegt – das betrifft Mülltrennung, Verzicht auf Kaffeekapseln oder Trinken von gefiltertem Leitungswasser. Meetings sollen vorzugsweise über Videokonferenz abgehalten werden, Anreise zu persönlichen Treffen am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.

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