Ford: E-Flotte für den Kölner Karneval

Zwar fällt auch dieses Jahr der Rosenmontagsumzug pandemiebedingt aus – damit das Kölner Karnevals-Dreigestirn zu den restlichen Terminen rollen kann, erhält es von Hersteller Ford eine elektrische Fahrzeugflotte.

Das Dreigestirn darf ausnahmsweise ein weiteres Jahr in hoher Karnevals-Position tätig sein - und zum Beispiel zu Terminen bei Impfzentren elektrisch anrollen. (Foto: Ford)
Das Dreigestirn darf ausnahmsweise ein weiteres Jahr in hoher Karnevals-Position tätig sein - und zum Beispiel zu Terminen bei Impfzentren elektrisch anrollen. (Foto: Ford)
Anna Barbara Brüggmann

Seit dem Jahr 1951 stattet Ford das Festkomitee des Kölner Karnevals mit Fahrzeugen aus, die als Bagagewagen beim Rosenmontagszug Süßigkeiten und Co der Karnevalsgesellschaften transportieren. Doch auch dieses Jahr muss der Faschingsumzug ausfallen. Trotzdem steht für das Festkomitee der ein oder andere offizielle Termin an.

Ford stellt dafür insgesamt zwölf Fahrzeuge zur Verfügung. Dem Karnevals-Dreigestirn Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) übergab der Hersteller vor dem Karnevalsmuseum in Köln-Braunsfeld die Schlüssel für drei Ford-Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV). Da im Jahr 2021 die meisten Karnevals-Veranstaltungen infolge der Corona-Maßnahmen abgesagt wurden, dürfen die drei ausnahmsweise ein weiteres Jahr in jecker Mission unterwegs sein.

Die Kuga PHEV schaffen laut Hersteller mit einer Batterieladung rund 60 Kilometer rein elektrisch. Christoph Kuckelkorn, der Präsident des Festkomitees ist sogar vollelektrisch mit einem neuen Ford Mustang Mach-E unterwegs - mit Allradantrieb, 88-kWh-Batterie und einer elektrischen Reichweite von 540 Kilometern, so Ford.

Aufladen kann er den rein elektrischen Dienstwagen an einer Wallbox, die gemeinsam mit RheinEnergie AG, einem weiteren Partner des Festkomitees, an die Wagenhalle des Karnevalsmuseums installiert worden ist. Darüber fließt ausschließlich klimaschonender Ökostrom der RheinEnergie, heißt es in der Pressemitteilung. 

„Natürlich bedauern wir sehr, dass der reguläre Rosenmontagszug erneut ausfällt“, sagt Hans Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford Werke. Schade fände er es auch für die rund 70 Ford-Beschäftigten, die sich auf ihren ehrenamtlichen Einsatz als Bagagewagenfahrer und Helfer an der Strecke gefreut hätten. Doch in schweren Zeiten halte man zusammen:

„Gemeinsam gehen – oder besser fahren – wir in die Zukunft und treiben dabei die Elektrifizierung der Karnevals-Fahrzeugflotte kontinuierlich voran. Und in der nächsten Session sorgen wir sicher wieder dafür, dass der ‚Zoch kütt‘“, klingt Klein optimistisch.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn zufolge sind die Sitzungen zwar weitgehend abgesagt, aber deshalb falle die Session nicht komplett aus.

„Wie im letzten Jahr schon konzentrieren sich das große und kleine Dreigestirn auf soziale Termine in der ganzen Stadt: Impfzentren, Seniorenheime, Schulen, Obdachlosentreffs und vieles mehr. Möglich macht das auch die konstante Unterstützung durch unseren Partner Ford“, so Kuckelkorn. „Und wir freuen uns umso mehr, mit der Umstellung auf elektrifizierte Antriebe immer umweltfreundlicher unterwegs zu sein.“

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