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Gebührenfalle Mautsystem: In Norditalien prüft die Kamera

Nördlich von Mailand berechnet das Free-Flow-Mautsystem anhand eines Kamerasystems automatisch die fällige Maut. Nutzt man keinen Telepass, drohen Zahlungen über ein Inkassobüro.

Auch die Umgehungsstraßen von Como werden vom Free-Flow-Mautsystem erfasst. (Foto: Pixabay/DCube)
Auch die Umgehungsstraßen von Como werden vom Free-Flow-Mautsystem erfasst. (Foto: Pixabay/DCube)
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Julian Kral
(erschienen bei busplaner von Claus Bünnagel)

Auf Norditaliens Autobahnen A36, A59 und A60 nördlich von Mailand, „Pedemontana Lombarda“ genannt, gilt ein sogenanntes Free-Flow-Mautsystem, das komplett automatisiert ist und bei dem es keine klassischen Mautstationen gibt. Es unfasst die Streckenabschnitte zwischen Gallarate und Lentate sul Seveso sowie die Umgehungsstraßen von Varese (von Gazzada nach Vedano Olona) und Como. 

Kameraerfassung

Das System erfasst durch Kameras sowohl bei der Einfahrt als auch bei der Ausfahrt durchfahrende Fahrzeuge automatisch. Der zu zahlende Betrag wird auf Basis des Nummernschilds und des Fahrzeugtyps berechnet. Es muss also nicht angehalten werden. 

Inkassobüros werden eingeschaltet

Für Besitzer eines Telepasses ist die Free-Flow-Maut sehr komfortabel. Für alle anderen gestaltet sich die Bezahlung komplizierter als beim klassischen System, da man sich selbstständig um die Begleichung der Maut kümmern muss  und das zwingend innerhalb von 15 Kalendertagen nach dem Befahren der Strecken. Wird die Maut nicht rechtzeitig bezahlt, werden Inkassobüros mit der Eintreibung der Maut samt einer Zusatzgebühr für verspätete Zahlung beauftragt. Nähere Infos zum System sowie zur Bezahlung sind abrufbar unter https://apl.pedemontana.com/welcome (in Deutsch).

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