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„Go for mobility“

Bosch führt seine umfassende Mitarbeiter-Mobilitätskampagne unter dem Namen „Go for mobility“ fort und ermöglicht seinen Beschäftigten in Stuttgart ab Mitte Oktober erneut die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn an Tagen mit Feinstaubalarm.

„Go for mobility“. Foto: BOSCH
„Go for mobility“. Foto: BOSCH
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Bert Brandenburg

Diese und viele weitere Maßnahmen erleichtern der Belegschaft in der Heimatstadt des internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmens den Umstieg auf alternative Verkehrsmittel oder die vollständige Vermeidung von Fahrten. „Wir wollen unsere Mitarbeiter für ihr persönliches Mobilitätsverhalten sensibilisieren und das Umweltbewusstsein stärken – das ist uns ein besonderes Anliegen“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Als einer der größten Arbeitgeber in der Region tragen wir so zur Entlastung des Verkehrs und zur Verbesserung der Luftqualität in und um Stuttgart bei.“ Allein die gut 50 000 Bosch-Mitarbeiter im Großraum Stuttgart legen täglich bis zu 1,6 Millionen Kilometer zurück. Ein einzelner Mensch würde für diese Strecke mehr als sechs Jahre oder 55 000 Stunden benötigen.

In der Feinstaub-Saison vom 15. Oktober 2019 bis zum 15. April 2020 dient der Mitarbeiterausweis von Bosch bei Feinstaubalarm als Ticket für die öffentlichen Verkehrsbetriebe in Stuttgart (VVS) für den Weg vom und zum Arbeitsplatz sowie geschäftliche Fahrten. Die Kosten übernimmt das Unternehmen. Ein VVS-Aufkleber auf dem Ausweis bestätigt die Fahrberechtigung. Mitarbeiter können diesen an ihrem Standort abholen. Einer internen Umfrage zufolge haben in den vergangenen Jahren rund 40 Prozent der Berechtigten das Angebot mindestens einmal genutzt. Ein weiterer wichtiger Baustein von „Go for mobility“ ist das vom Unternehmen für seine Mitarbeiter angebotene Fahrrad-Leasing. Über 12 000 Beschäftigte von Bosch haben sich deutschlandweit innerhalb von 1,5 Jahren bereits für ein Fahrrad oder Pedelec als Dienstrad entschieden. Fahrradabstellplätze sowie Umkleiden und Duschen sind an Bosch-Standorten deutschlandweit verfügbar oder wurden im Zuge dieses Angebots ausgebaut.

Bosch übernimmt Verantwortung für die Umwelt, sensibilisiert Mitarbeiter

Das hohe Engagement von Bosch für die Umwelt und die Verbesserung der Luftqualität zeigt sich in vielen Initiativen und Maßnahmen. So ist Bosch Mitglied im „Bündnis für Luftreinhaltung“ im Großraum Stuttgart. Als erstes globales Industrieunternehmen wird Bosch zudem bereits ab 2020 keinen CO2-Fußadruck mehr hinterlassen. Die über 400 Standorte des Unternehmens werden dann klimaneutral entwickeln, fertigen und verwalten. „Wir übernehmen Verantwortung für die Umwelt. Das haben wir nicht zuletzt auch mit unserer beispiellosen CO2-Neutralstellung verdeutlicht“, so Kübel. „Und unser Engagement geht noch weiter: Ab dem 1. Januar 2020 werden wir Flugreisen aller Bosch-Mitarbeiter sowie mit den konzerneigenen Flugzeugen neutral stellen. Auch damit tragen wir zu einer nachhaltigen Bewusstseinsschärfung unserer Beschäftigten bei.“

Passgenaue Mobilitätsangebote und Gestaltungsfreiheit bei der Arbeit

Zu den Maßnahmen der Mobilitätsinitiative „Go for Mobility“ gehört auch die Mitfahr-Plattform SPLT, die Bosch 2018 übernommen hat. Die App unterstützt die Bildung von Fahrgemeinschaften für Mitarbeiter, die auf das Auto angewiesen sind. Sie kommt nach ihrer Einführung an Standorten in Mexiko seit zwei Monaten auch im Großraum Stuttgart zum Einsatz, wo sich bislang 6 000 Beschäftigte für den Service registriert haben. Darüber hinaus ermöglichen Shuttle-Busse, die Fahrten vieler Mitarbeiter in einer zu bündeln. Bosch stellt diese an verschiedenen Standorten weltweit bereit, etwa in Istanbul oder Shanghai – und natürlich auch in Stuttgart. Busse vernetzen beispielsweise die Werke Schwieberdingen und Feuerbach, ein weiterer – der „City Link“ – bedient den Forschungscampus in Renningen. Dank WLAN können die Busse auch für mobiles Arbeiten genutzt werden. Anfang 2020 ist eine Ausweitung des Angebots auf Abstatt und Reutlingen geplant.

Auch die freie räumliche und zeitliche Gestaltung ihrer Arbeit ermöglicht es den Bosch-Mitarbeitern, den Berufsverkehr zu reduzieren. Beschäftigte können von zu Hause arbeiten oder auf andere Standorte und neu entstehende, bereichsübergreifende Bosch Co-Working-Flächen wie z. B. in Feuerbach oder Ludwigsburg zurückgreifen, die verkehrstechnisch günstiger gelegen sind. Indem die Beschäftigten Videokonferenzen nutzen, vermeiden sie Fahrten, oder sie machen von Gleitzeit Gebrauch, um außerhalb von Stoßzeiten unterwegs zu sein.

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