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Hankook Rennreifen überzeugt Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button

Vor dem großen DTM-Finale in Hockenheim dröhnten bereits am Donnerstag die Motoren auf dem Traditionskurs im Hardtwald. Fünf Piloten aus der japanischen Super GT-Serie absolvierten mit drei GT-Boliden Testläufe vor ihrem ersten Einsatz in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie.

Hankook Rennreifen überzeugt Ex-Formel-1-Weltmeister Jenson Button
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Bert Brandenburg

Für die Gäste aus dem fernen Osten ging es unter anderem darum, ihre Fahrzeuge optimal an die Rennreifen des Herstellers Hankook anzupassen. Während in der japanischen GT-Serie zwischen vier verschiedenen Reifenmarken gewählt werden kann, ist Hankook seit 2011 exklusiver Reifenpartner der DTM, die er mit seinem High End Produkt Ventus Race beliefert und dem Know-how seiner Ingenieure unterstützt.

Einer der fünf Piloten aus dem fernen Osten, die am Wochenende zum ersten Mal gemeinsam mit der DTM ein Rennen bestreiten, ist der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jenson Button. Der Brite gewann im vergangenen Jahr die Super GT-Serie mit seinem Teamkollegen Naoki Yamamoto, wird in Hockenheim jedoch allein antreten und für Honda beide Läufe am Samstag und am Sonntag absolvieren. Der Hockenheimring ist für ihn ein vertrautes Pflaster. „Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein und Rennen zu bestreiten. Ich hatte während meiner Formel-1-Zeit viele harte Fights am Hockenheimring und bin zweimal Zweiter geworden. Natürlich ist es ein Unterschied, hier ein GT-Auto zu fahren, aber wir sind auch sehr schnell. Wie das im Vergleich zu den Kollegen aus der DTM aussieht, werden wir am Freitag im freien Training sehen“, erklärte der 39-Jährige nach den beiden Test-Sessions.

Trotz der kühlen Temperaturen am Donnerstag gelang es Jenson Button schnell, den Ventus Race von Hankook zum Arbeiten zu bringen. „Wenn der Hankook Rennreifen im optimalen Temperaturfenster ist, liefert er viel Grip und man kann mit ihm richtig pushen. Für uns war seine hohe Konstanz besonders wichtig, so konnten wir während der Testfahrten unser Auto kontinuierlich an Reifen und Strecke anpassen. Bisher verläuft alles positiv“, so das Fazit des Briten.

Auch seine Kollegen gewöhnten sich schnell an den Hankook Rennreifen, der mit viel Grip und hoher Zuverlässigkeit bei den Piloten aus der Super GT-Serie punktete. Für Nick Cassidy war der Ventus Race ein alter Bekannter. „Ich bin bereits in der Formel 3 mit den Hankook Rennreifen gefahren und dort gut mit ihnen zurechtgekommen. Allerdings muss man sich etwas umstellen, denn in unserer japanischen Serie gibt es keinen Einheitsreifen, sondern eine Reifen-Competition und wir können zwischen verschiedenen Marken wählen. Es ist aber eine tolle Sache, gemeinsam mit den Fahrern aus der DTM ein Rennen zu bestreiten“, erklärte der Toyota-Werksfahrer.

Nick Cassidy, Jenson Button und Kollegen müssen sich aber nicht nur bei der Reifenwahl umstellen. Anders als in der DTM, bei der die Läufe zirka 50 Minuten lang sind und über eine Distanz von rund 150 Kilometern gehen, werden in der Super GT-Serie Langstreckenrennen von 250 bis zu 1000 Kilometern ausgetragen. Dementsprechend gibt es in Japan Tankstopps, Fahrerwechsel und fliegende Starts. Ronnie Quintarelli von Nissan freut sich auf diese Aufgabe: „Wir müssen uns umstellen, aber ich mag solche Herausforderungen. Mit den Hankook Rennreifen bin ich am Donnerstag das erste Mal gefahren. Sie haben einen ganz anderen Charakter als die Reifen in unserer Serie. Um das Grip-Potenzial des Hankook Reifens voll auszunutzen, mussten wir die Fahrzeug-Abstimmung etwas ändern. Dazu haben wir die Test-Sessions genutzt und zusätzlich viele Informationen über die Reifen gesammelt. Hauptsache, die Bedingungen sind im Rennen am Wochenende ähnlich wie heute und es bleibt trocken.“

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