Kraftstoff: Preise purzeln, aber nicht überall gleich

Während durch die weltweite Corona-Krise die Kraftstoff-Nachfrage einbricht, werden die regionalen Preisunterschiede bei Benzin und Diesel größer. Das meldet der ADAC.

Quelle: ADAC
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Torsten Buchholz

So sei Super E10 derzeit in Rheinland-Pfalz am günstigsten, so der Automobilclub. Laut aktuellem ADAC-Bundesländervergleich koste ein Liter dort durchschnittlich 1,154 Euro. Auf Platz 2 mit jeweils 1,163 Euro je Liter folgen das Saarland und Mecklenburg-Vorpommern. Schlusslicht ist der Stadtstaat Bremen, wo man für einen Liter Super E10 im Mittel 1,246 Euro und damit 9,2 Cent mehr als in Rheinland-Pfalz bezahlen muss. Bei einer 40-Liter-Tankfüllung ergeben sich dadurch Mehrkosten von immerhin 3,68 Euro.

Diesel ist derzeit in Mecklenburg-Vorpommern am preiswertesten. Hier kostet der Liter durchschnittlich 1,078 Euro. Das sind 8,0 Cent weniger als in Bremen, das auch hier mit durchschnittlich 1,158 Euro je Liter am teuersten ist. Dies ist umso bemerkenswerter, da Tanken in den Stadtstaaten häufig besonders günstig ist.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC (21. April 2020, 11:00 Uhr) die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar.

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