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MAN zweimal an der Spitze

Nach dem gelungenen Start in Belgien machte die Truck Trial-Gemeinde Station in Frankreich.

MAN zweimal an der Spitze
MAN zweimal an der Spitze
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Redaktion (allg.)

In diesem Jahr konnten sich hier einige „Außenseiter“ die ersten Plätze sichern. Besonders spektakulär ist immer die Fahrt durch die Innenstadt von Montalieu-Vercieu, eine kleine französische Gemeinde mit 3.379 Einwohnern im Département Isère in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement La Tour-du-Pin und ist Teil des Kantons Morestel. Schon hier begeistern die Trucks die zahlreichen Fans in der Gemeinde. Los geht es dann wie immer am Samstag. Die Sieger in diesem Jahr heißen Team Mogli, Zebra-Zli-Offroad-Team, MSC Truck-Trial Team Cloppenburg und Fans On The Road.

Erneuter Sieg im ersten Deutschlandlauf

Weiter ging es dann Richtung Germany. „Ein aufregender Lauf“, darin waren sich die zahlreichen Zuschauer im Rheinland- Pfälzischen Dreis-Brück einig. Bei überwiegend schönem und trockenem Wetter konnten sich diese mal wieder von der Faszination der Langsamkeit im Truck Trial  überzeugen. 26 Teams gingen an den Start. In der Königskategorie, den 4- Achsern, starteten neben HS-Schoch auch noch 4 weitere Teams, darunter der Titelverteidiger Team Reicher aus Österreich. 

Auf einem sehr gemischten Untergrund – von lose über fest, über stark bewachsen bis hin zu Lavagestein war alles dabei. Beste Voraussetzungen für einen spannenden Lauf. Und dies war es auch. Zwar konnte das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial Team bereits am ersten Tag in Führung gehen, jedoch mussten sie jede einzelne Sektion an einem Kopf an Kopf Rennen mit Team Reicher bestehen und verteidigen. Trotz des tückischen Eifeler Lavabodens ging der MAN-4 Achser von HS-Schoch unbeschadet aus dem Gelände als Sieger hervor. Garant dafür war nicht zuletzt die Zuverlässigkeit des Fahrzeuges.   

HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial Team mit der Gesamtführung bei den Vierachsern

Halbzeit in der Europa Truck Trial Meisterschaft 2019: Nach drei von sechs Wertungsläufen führt das BFS Trucksport Team in der Kategorie Dreiachser auf dem MAN TGS 33.480 die Gesamtwertung an. Bei den Vierachsern ist das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial Team mit dem MAN TGS 35.480 ebenfalls Spitzenreiter. Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt im belgischen Mont-Saint-Guibert sicherten sich Fahrer Marc Stegmaier und Copilot Jan Plieninger vom BFS Trucksport Team (MAN TGS 33.480) im folgenden Wertungslauf den Sieg und übernahmen damit als Europameister 2018 souverän die Führung in der Gesamtwertung. Mit dem Sieg in Dreis-Brück bauten sie die Führung in der EM-Gesamtwertung zur Halbzeit der Saison 2019 weiter aus.

Es war ein sehr spannendes Wochenende in der Eifel. Durch das lose Vulkangestein, die feste Erde und das aufgeschüttete Material, bot der Steinbruch des MAN Servicepartners Scherer den Teilnehmern reichlich Abwechslung. Bis zur letzten Sektion am Sonntagabend kämpften von insgesamt neun Teams in der 3-Achser Klasse gleich vier um den Tagessieg. Der geriet für das BFS Trucksport Team nach der dritten Sektion des zweiten Tages schon nahezu außer Sicht: Es galt eine steile, etwa 30 Meter lange Steilwand zu erklimmen, an deren Ende ein Schrägtor gesteckt war. Bei hoher Geschwindigkeit im Hang bekam der MAN des BFS Trucksport Teams einen Schlag auf das rechte Vorderrad und geriet komplett aus der Spur – beide Torstangen brachen. Der Sportkommissar wertete das Tor als „nicht gefahren“ und 180 Strafpunkte waren die Folge. Das Missgeschick sorgte anschließend für noch mehr Motivation beim BFS Trucksport Team und die letzten drei Sektionen verliefen fehlerfrei. Das bedeutete Saisonsieg Nummer zwei und elf Punkte Vorsprung in der EM-Gesamtwertung.

Mit einem Auftaktsieg starteten Fahrer Marcel Schoch und Beifahrer Johnny Stumpp vom HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial Team (MAN TGS 35.480) in Belgien in die Saison. Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr soll 2019 unbedingt wieder der Titel her. Ein zweiter Platz im französischen Montalieu-Vercieu folgte, ehe in Dreis-Brück erneut der Sieg bei den Vierachsern eingefahren wurde. In der Königskategorie starteten neben HS-Schoch noch vier weitere Teams, darunter die Titelverteidiger vom Team Reicher aus Österreich. Zwar gingen Marcel Schoch und Johnny Stumpp bereits am ersten Tag in Führung, doch jede einzelne Sektion war ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Team Reicher. Garant für den Sieg des HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial Teams war letztlich einmal mehr die Zuverlässigkeit des MAN TGS 35.480.

Mit Können, Routine und Geschick und dank ihres MAN hat das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team vorzeitig den EM-Titel zurück auf die Ostalb geholt. Jetzt freuen sich die „Champions“ auf den letzten Lauf im Großtagebau Kamsdorf, einem ebenfalls neuen Gelände in Saalfeld/Saale.  


Auf einem sehr gemischten Untergrund in Dreis-Brück war von lose über fest, über stark bewachsen bis hin zu Lavagestein nahezu alles dabei. Da waren wir und unser MAN echt gefordert.
Marcel Schoch



Bisher sind wir sehr zufrieden mit der Truck Trial Saison. Zur Halbzeit liegen wir auf Platz eins und konnten jetzt im dritten Lauf schon den zweiten Sieg feiern.
Jan Plieninger

INTERAKTIV
Einen tollen Bericht über das Wochenende gibt es beim SWR:
https://swrmediathek.de/

Fotos: MAN, BFS, Paolo Baraldi Europa Truck Trial

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