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Neues Fahrerlebnis bei teilautomatisiertem Fahren: ZF coPILOT übernimmt diverse Fahrmanöver

Mit dem „ZF coPILOT“ präsentieren ZF und NVIDIA ein neues intelligentes Fahrerassistenzsystem, das zu mehr Komfort und Sicherheit beim teilautomatisierten Fahren beitragen kann.

Neues Fahrerlebnis bei teilautomatisiertem Fahren: ZF coPILOT übernimmt diverse Fahrmanöver
Neues Fahrerlebnis bei teilautomatisiertem Fahren: ZF coPILOT übernimmt diverse Fahrmanöver
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Bert Brandenburg

Ausgestattet mit künstlicher Intelligenz und einem umfassenden Sensor-Set können Pkw künftig verschiedene Fahrmanöver eigenständig übernehmen – insbesondere bei Autobahnfahrten. Zudem kann der ZF coPILOT mit Sprachbefehlen bedient werden und erkennt das Verkehrsgeschehen, sensiert das Fahrverhalten und überwacht auch den Fahrer, um Gefahrensituationen durch aktive Regeleingriffe vorzubeugen. Kern des Systems – das für die Serienproduktion geeignet und ab 2021 verfügbar ist – sind der Zentralcomputer ZF ProAI und die NVIDIA DRIVE Plattform.

Neben einer intelligenten Routenführung inklusive „MyRoute“ – eine Kartenfunktion, die sich wiederholende Strecken intelligent erkennt – ist der ZF coPILOT auch mit Spracherkennung ausgestattet, sodass der Fahrer das Assistenzsystem bequem per Sprachsteuerung aktivieren, bedienen und beenden kann.

Das ZF-Sensorset im Demonstrationsfahrzeug besteht aus einem Frontradar, vier Eck-Radaren und insgesamt acht Kameras. Zwei von ihnen sind nach vorn und eine nach hinten gerichtet, jeweils zwei Kameras sind in die Seitenspiegel links und rechts integriert und eine überwacht den Fahrer.

Um die Bilder- und Datenflut in Echtzeit auswerten zu können, die von der umfangreichen Sensorik kontinuierlich geliefert wird, ist enorme Rechenleistung nötig. Das ist die Aufgabe des Zentralrechners ZF ProAI Gen2, dem Herzstück des ZF coPILOT: Mit einem leistungsstarken und energieeffizienten NVIDIA DRIVE Xavier Chip ausgestattet, kann die ProAI die vortrainierten Algorithmen für alle Fahrerassistenzfunktion integrieren und ganzheitlich steuern. Das System ist flexibel, skalierbar und nahtlos updatefähig – auf Wunsch können Automobilhersteller auch weitere eigene oder von ZF entwickelte Features und Funktionen ergänzen.

Mit einer Produktfamilie von vier Modellen deckt die ZF ProAI alle automobilen Einsatzbereiche ab – von Level 0 bis Level 5. Das Spitzenmodell, die ZF ProAI RoboThink, ist mit bis zu 600 Billionen Rechenschritten pro Sekunde (600 Tera-OPS) der leistungsstärkste KI-fähige Supercomputer, den die Mobilitätsbranche derzeit zu bieten hat. Da hochautomatisiertes Fahren nach SAE-Level 3 in vielen Ländern noch nicht oder nicht durchgängig erlaubt ist, basiert der ZF coPILOT auf teilautomatisiertem Fahren nach Level 2, das den Fahrer zwar zur permanenten Überwachung des Verkehrsumfelds verpflichtet, ihm aber dank der erweiterten Level 2+ Technologien von ZF und NVIDIA einen zuverlässigen und komfortablen Assistenten zur Seite stellt, der ihn unterstützt – einen „Copiloten“ eben.

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