Packendes Saisonfinale: Vier Fahrer kämpfen in Mexiko um die Meisterschaft

Im Porsche Mobil 1 Supercup herrscht vor den beiden Finalrennen in Mexiko-Stadt Hochspannung. Beim neunten und zehnten Saisonlauf des internationalen Markenpokals können Michael Ammermüller, Larry ten Voorde, Porsche-Junior Julien Andlauer sowie Ayhancan Güven die Meisterschaft für sich entscheiden.

Packendes Saisonfinale: Vier Fahrer kämpfen in Mexiko um die Meisterschaft
Packendes Saisonfinale: Vier Fahrer kämpfen in Mexiko um die Meisterschaft
Bert Brandenburg

Das Quartett kämpft beim Doppellauf im Formel-1-Rahmenprogramm am kommenden Wochenende (25.-27. Oktober) um maximal 40 Punkte. Ammermüller (110 Punkte) reist als Spitzenreiter zum Saisonfinale. Ten Voorde ist mit 96 Zählern Zweiter und steht vier Punkte vor Andlauer. Güven (88 Punkte) belegt aktuell den vierten Rang.

Michael Ammermüller hat dank 14 Punkten Vorsprung als einziger Fahrer die Entscheidung in eigener Hand. Der Lechner-Pilot konnte auf dem Stadtkurs in Monaco und dem ungarischen Hungaroring über zwei Saisonsiege jubeln. Insgesamt gelang Ammermüller fünfmal der Sprung aufs Podium – öfter schaffte es 2019 kein anderer Fahrer unter die Top drei. „Es wird bis zum Schluss ein offener Kampf bleiben. Im deutschen Carrera Cup wurde ich Vize-Meister, aber im Supercup möchte ich unbedingt den Titel verteidigen“, sagt Ammermüller.

In Mexiko gewann der 33-Jährige bereits in den vergangenen beiden Jahren die Meisterschaft. Drei Titel in Folge gelangen im internationalen Markenpokal zuvor nur Patrick Huisman und dem aktuellen DTM-Champion René Rast. Der Niederländer Huisman konnte den Porsche Mobil 1 Supercup in den Jahren 1996 bis 2000 sogar viermal in Serie gewinnen.

Wie Ammermüller feierte auch ten Voorde fünfmal in der laufenden Saison mit Champagner auf dem Podium. In die Hauptstadt Mexikos reist der Niederländer selbstbewusst: Beim letzten Rennen im italienischen Monza fuhr der 22-Jährige zu seinem ersten Saisonsieg. „Ich hätte vor der Saison ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich beim Finale noch Chancen auf den Titel habe. Es war ein sehr konstantes Jahr von mir. Mein schwächstes Ergebnis war ein vierter Platz. Daher gehe ich mit großer Vorfreude in die letzten beiden Rennen“, fasst ten Voorde zusammen.

Porsche-Junior Andlauer kann sich zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Champion krönen. Seit Ende September darf sich der französische Youngster Meister im Porsche Carrera Cup Deutschland nennen. Auch im internationalen Supercup ist Andlauer erfolgreich unterwegs: Die Rennen in Barcelona (Spanien) und auf dem österreichischen Red Bull Ring entschied der 20-Jährige für sich. „Ich habe letzte Saison beide Rennen in Mexiko gewonnen und mag die Strecke total gern. Durch meinen Ausfall in Monza habe ich leider die Tabellenführung verloren. Das ist ärgerlich, aber ich werde bis zum Schluss alles geben, um so viele Punkte wie möglich zu holen“, betont Andlauer.

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