Rameder: Tipps zum Fahren mit dem Wohnwagen

In Zeiten der Corona-Pandemie zieht es die Menschen in die Natur. Das Thema Camping soll einen neuen Boom verzeichnen, so die Anbieter von Anhängerkupplungen, die gerade eine überdurchschnittlich große Nachfrage verzeichnen. Das Team von Rameder hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um in der Hauptreisezeit sicher und gelassen unterwegs zu sein. 

Foto: Markus Distelrath auf Pixabay
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Radosveta Angelova

Momentan seien Anhängerkupplungen für fast alle Pkw, SUV und Transporter problemlos lieferbar. Auch die Montage könne an einer von 40 Anlaufstellen deutschlandweit von Spezialisten übernommen werden. Doch es mangelt dem Ein oder Anderen noch an Fahrpraxis mit einem Anhänger. Daher sollte Folgendes beim Fahren beachtet werden:

Vor der Fahrt und insbesondere vor dem Einparken sollten zunächst die Außen- und Weitwinkelspiegel eingestellt werden. Sowohl die Unterkante des Wohnwagens als auch das Heck und die Umgebung müssen dabei sichtbar sein; wichtig sei, immer beide Spiegel im Blick zu behalten. Auch beim Rangieren gilt es einige Dinge zu beachten: Schlägt man nach links ein, fährt der Wohnwagen nach rechts – und umgekehrt. Und das Ganze in erheblich größeren Fahrzeugdimensionen als nur mit dem Pkw. Daher sollte das Lenkrad nicht zu früh eingeschlagen werden, um Kontakte der Reifen mit Bordstein oder des Wohnwagens mit parkenden Autos zu vermeiden. Es sollte jedoch nicht zu weit ausgeholt werden, um Konflikte mit dem Gegenverkehr zu vermeiden.

Grundsätzlich gilt: Umso länger der Wohnwagen, desto stärker das Ausschwenken des Hecks. So können Äste oder Verkehrsschilder bei einem hohen oder breiten Anhänger schnell für ungewollten Kontakt sorgen. Sollte beim Fahren der Wohnwagen ins Schlingern geraten, muss sofort abgebremst werden. Es gelte auch zu bedenken, dass der tote Winkel beim Wohnwagengespann deutlich größer als beim Pkw ist – dies lässt sich jedoch mit aufsteckbaren Außenspiegeln in den Griff kriegen, die jedoch beim Parken stets abmontiert werden sollten. Ein Fahrsicherheitstraining in der Fahrschule oder beim ADAC seien gute Möglichkeiten für Fahranfänger im Anhänger-Gebiet.

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