Werbung
Werbung
Werbung

Reinert Racing – Powered by Passion

Bereits beim Debütrennen 2012 trat das neue MAN-Team unter dem Slogan Powered by Passion an. Daran hat sich bis heute nichts geändert. An Leidenschaft hat es dem Reinert-Team nie gemangelt.

Reinert Racing – Powered by Passion
Reinert Racing – Powered by Passion
Werbung
Werbung
Redaktion (allg.)

Teamchef und Pilot in Personalunion ist René Reinert. Der 48-jährige Unternehmer ist ein Self-made-Spediteur. 1990 gründete der 19-jährige René Reinert in seiner sächsischen Heimat Schleife bei Görlitz das Fuhrunternehmen Reinert Transporte. Was mit einem Lkw begann, wuchs schnell zu einer ansehnlichen Spedition heran. Heute beschäftigt das Logistikunternehmen mit deutschlandweiten Standorten mehr als 1.250 Mitarbeiter, welche über 750 Fahrzeug-Einheiten im klassischen Reinert-Blau auf die Straße bringen.

Es war nur logisch, dass sich Sportsmann René Reinert auch für den Truck Grand Prix am Ring interessierte. Doch nur zuschauen wollte der Chef nicht. So tingelte er 2010 durchs Fahrerlager und sprach diverse Teams an, ob sie ihm einen Racetruck auf die Räder stellen wollten. Die Teamchefs nahmen diese Anfrage noch nicht ernst. Anders Conny Hahn. Als René Reinert bei ihm vorsprach, wurde man sich handelseinig. Die Truckschmiede Hahn baute für die Saison 2012 einen nagelneuen MAN-Racetruck auf und übernahm auch gleich den Support der Trucks.  

Auch wenn Conny und Jochen Hahn inzwischen die Truckrace-Werft und Speerspitze von IVECO sind, der MAN vom Team Reinert-Racing wurde auch weiterhin in der Hahnschen Werkstatt auf die neue Saison vorbereitet. Das galt zumindest bis Ende 2018. Denn ab dieser Saison verstärkt Reinert Racing die IVECO-Truppe. Klar, dass auch dieser nagelneue Truck bei Jochen Hahn auf die Räder gestellt wurde. Auch hier arbeiten Mitarbeiter von Hahn und Reinert Hand in Hand. Wie gut der Wechsel zu IVECO geklappt hat, konnte Reinert bei den ersten Läufen der Saison zeigen. Der Cottbuser und sein Truck, den er XENIA taufte, landeten mehrfach auf dem Treppchen.

In den vergangen acht Jahre war René Reinert fast immer hinterm Rennlenkrad zu finden. Nur 2017 pausierte er, zumindest als Fahrer. Der blaue Reinert-MAN ging in diesem Jahr mit der Startnummer 44 und Pilotin Steffi Halm an den Start. Bereits zuvor war die einzige Fahrerin im Feld auf einem zweiten MAN-Racetruck für das Team Reinert Racing gestartet. Schon bei der Debütsaison 2012 fiel das Team Reinert Racing durch einen professionellen Auftritt auf. Egal ob Racetruck, Renntransporter, Supportfahrzeuge, Team oder Webseite, bis heute stets ein glänzender Auftritt. Und das ist auch gewollt. Schließlich sieht René Reinert Truck Racing als eine Marketingbühne. Auch wenn er in erster Linie natürlich Logistikunternehmer ist.

René Reinert im Interview
Wie kam René Reinert zum Trucksport?
René Reinert: Im Jahr 2010 bin ich mit einem Peterbilt US Truck von American Truck Promotion zum Nürburgring gefahren. Hier haben mich Conny Hahn und sein Team sehr beeindruckt und da kam eins zum anderen.

Gab es außer dem beruflichen Bezug zum Nutzfahrzeug noch weitere Anreize?
RR: In erster Linie ganz klar durch die grundlegende Begeisterung zum Sport und auch ganz speziell zum Motorsport. Beim Truck-Grand-Prix ist das Feuer vollends entfacht. Der Bezug zum unternehmerischen Business ist natürlich auch Grund für diesen Sport, denn es ist schon erstaunlich, was man aus einem Nutzfahrzeug machen kann.

Wie viele Teammitglieder gab es in der ersten Saison? Wie viele sind es heute?
RR: Ähnlich viele wie heute und in der Summe 10 Personen. Das Hobby, neben dem eigentlichen Job als Geschäftsführer, bringt aber auch wunderbare Vorteile für die Mitarbeiter. Hier wechseln von Saison zu Saison die Helping Hands aus dem Logistik-Unternehmen, um das Feeling aber auch die harte Arbeit beim Race kennenzulernen. Ergo ein perfektes Tool zur Employer Branding Strategy. Alle sind begeistert und voll dabei, wenn es heißt, es geht zum Racing.

Auf wie viele Jahre ist die aktuelle Kooperation zwischen Hahn Racing und Reinert Racing ausgelegt?
RR: Auf unbegrenzte Zeit, denn die Freundschaft treibt die gemeinsame Zusammenarbeit immer wieder voran. Mein Chef-Mechaniker Mario Lulic ist bei Hahn beschäftigt und Teil des Reinert-Teams über die Saison und darüber hinaus.

Ist auch ein Team Reinert Racing ohne den Chef am Steuer in der Zukunft denkbar?
RR: Denkbar ist alles. Vielleicht sogar wieder ein zweiter Renn-truck. Aber der Griff zum Steuer wird immer eine wichtige Rolle einnehmen. Ich bin mit zu viel Herzblut und Leidenschaft dabei, als auf diesen Sport verzichten zu wollen.

Fotos: Reinert Racing, HUSS-VERLAG

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung