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Rekordjahr für den Nutzfahrzeugmarkt in Aussicht

Der deutsche Nutzfahrzeugmarkt hat seit Jahresbeginn stark zugelegt, laut Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) stiegen die Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen und Bussen in den ersten sieben Monaten des Jahres um 14 Prozent. 2019 könnte so zum Rekordjahr werden.

VDIK-Präsident Reinhard Zirpel: „Der deutsche Nutzfahrzeugmarkt steuert 2019 auf ein Rekordjahr zu.“ | Foto: VDIK
VDIK-Präsident Reinhard Zirpel: „Der deutsche Nutzfahrzeugmarkt steuert 2019 auf ein Rekordjahr zu.“ | Foto: VDIK
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Julian Kral
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Im Juli 2019 wurden laut der Statistik des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) 33.661 Nutzfahrzeuge neu zugelassen und damit zwölf Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die VDIK-Marken erreichten einen Marktanteil von gut 29 Prozent. Der deutsche Nutzfahrzeugmarkt steuere auf ein Rekordjahr zu, kommentierte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel die Zahlen:

„Wir erwarten für das Gesamtjahr über 400.000 neu zugelassene Nutzfahrzeuge, mehr als je zuvor. Damit würde der deutsche Nutzfahrzeugmarkt das vierte Jahr in Folge ein Rekordvolumen erreichen.“

Das Wachstum umfasse alle Gewichtsklassen, so die Verlautbarung. Die Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen bis sechs Tonnen hätten seit Jahresbeginn um 13 Prozent auf 183.500 Einheiten zugelegt. Die Nachfrage nach den leichten Transportern wird nach Angaben des Verbandes weiterhin stark von der Dynamik bei Paket- und Kurierdiensten getrieben. Die KEP-Branche gehört zu den wachstumsstärksten Wirtschaftszweigen hierzulande.

Doch auch die schweren Nutzfahrzeuge mit über sechs Tonnen haben deutlich zugelegt. Auf 15 Prozent beziffert der VDIK den Zuwachs. Damit wurden seit Jahresbeginn 63.400 schwere Nutzfahrzeuge über sechs Tonnen neu zugelassen.

Dieselmotoren sind nach wie vor das Maß der Dinge. 93 Prozent der neuen Nutzfahrzeuge und Busse wurden damit ausgeliefert. Der Anteil von Benzinern lag bei nur vier Prozent, der von alternativen Antrieben bei drei Prozent. Darunter waren 3.916 Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb (BEV, PHEV) sowie 2.194 neue Fahrzeuge mit Gasantrieb. Der VDIK fordert in diesem Zusammenhang, dass für schwere Lkw mit Gasantrieb (LNG, CNG) sollte möglichst rasch Planungssicherheit bezüglich der weiteren Mautgestaltung geschaffen werden müsse.

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