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Scania ändert Markenname für S-Baureihe

Aus S 730 wird 730 S - Der Lkw-Hersteller führt eine umgekehrte Namensgebung für die S-Baureihe ein. Diese Vereinbarung wurde mit der Daimler AG getroffen, welche seit Jahren auf die S-Klasse Bezeichnung im Pkw-Bereich setzen.

Umgekehrte Reihenfolge: Aus S 730 wird künftig 730 S. | Foto: Scania
Umgekehrte Reihenfolge: Aus S 730 wird künftig 730 S. | Foto: Scania
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Julian Kral
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Für die S-Baureihe von Scania gilt für die ab sofort bestellten Lkw eine Änderung der Namensvergabe, dies teilt der Hersteller mit. Künftig steht bei den Markennamen dieser Premium-Baureihe die PS-Zahl an erster Stelle, gefolgt von einem S, also beispielsweise 730 S oder 450 S (statt bisher S 730 oder S 450).

Diese umgekehrte Namensgebung betrifft Unternehmensangaben zufolge ausschließlich die S-Fahrerhäuser und keine andere Baureihe. Als Hintergrund wird eine Vereinbarung mit der Daimler AG, der Muttergesellschaft von Mercedes-Benz, angegeben.

„Mit dieser Anpassung erfüllen wir eine Vereinbarung, die wir mit Daimler getroffen haben," erläutert Alexander Vlaskamp, Senior Vice President, Head of Scania Trucks, und ergänzt:.“Wir sind bestrebt, unsere Marken zu schützen und wissen, warum Daimler mit seiner langjährigen S-Klassen Historie im Pkw-Bereich ein Problem mit dem Markennamen unserer S-Baureihe hatte."

Die bis dato geltende Namensvergabe bei Scania Lkw sah bei der S-Reihe bislang vor, zuerst die Fahrerhaus-Baureihe gefolgt von der Motorleistung zu nennen. Dieser Standard wurde im Jahr 2004 mit der Lancierung der PGR-Baureihen eingeführt. Der neue Markenname für die S-Fahrerhäuser wird im Dezember 2019 eingeführt.

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