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Tankstelle der Zukunft – eLadeparks für Stadt und Land

Zwar steigt die Anzahl der E-Ladestationen bundesweit, aber sowohl die Standortfrage als auch die entsprechende Ladeleistung nebst Tarifmodell lassen oft noch zu wünschen übrig.

Tankstelle der Zukunft – eLadeparks für Stadt und Land
Tankstelle der Zukunft – eLadeparks für Stadt und Land
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Redaktion (allg.)

Aktuell ist ein Wettbewerb um gute Standorte für Ladepunkte im Gange. Viele Energieversorger und Ladeinfrastrukturanbieter stellen Lademöglichkeiten mit bis zu 50 kW Leistung auf. Leider können dort oft nur ein bis zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Im Bundesgebiet finden sich derzeit rund 500 Stationen dieser Art, meist an Autobahnraststätten und vereinzelt in Stadtgebieten. Vor dem Hintergrund des Markthochlaufs der Elektromobilität ist das noch keine Grundlage für weiteres Wachstum.

Der Windenergieanlagenhersteller ENERCON hat sich das Start-up InTraSol ins Boot geholt, um gemeinsam die „eLadeparks der Zukunft“ bundes- und europaweit umzusetzen. Die Technik kommt aus der Leistungselektronik der ENERCON-Windenergieanlagen. Der europaweit erste eLadepark dieser Art entsteht in Nordhausen. Behörden und Ämter konnten schnell überzeugt werden, denn die regionale Wertschöpfung und die Eingliederung in das bestehende Stadtentwicklungskonzept passen perfekt zusammen.

Alle Fahrzeugarten – vom kleinen Pkw bis zum Elektrobus oder Lkw – sollen hier die Möglichkeit zum schnellen Nachladen bekommen. Vorgesehen sind 4 Ultra-Schnellladesäulen mit einer jeweiligen Ladeleistung von 50 bis 350 kW. So können die heutigen und künftigen Fahrzeuge binnen 15 und 45 Minuten vollständig geladen werden. Die geringe Wartezeit soll trotzdem kundenfreundlich gestaltet werden, denn häufig kommen die Lade­kunden nicht alleine. Neben einem obligatorischen W-LAN Hotspot sollen den Nutzern auch Snack-Automaten mit regionalen Produkten sowie Fahrzeugreinigungsgeräte und ein moderner Kinderspielbereich zur Verfügung stehen.  


Der eLadepark der Zukunft muss höchsten Ansprüchen genügen, dazu gehören Ästhetik, Nachhaltigkeit, Familienfreundlichkeit und Barrierefreiheit hinsichtlich den möglichen Bezahlarten.
Sebastian Kupfer, Geschäftsführer InTraSol

Foto: ENERCON

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