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TÜV SÜD: Schadenmanagement regeln mit einem Scan

Der Prüfkonzern TÜV SÜD erwirbt 60 Prozent der Digital Vehicle Scan GmbH aus Passau. Durch die Mehrheitsübernahme will das Unternehmen Kunden beim Fuhrparkmanagement und im Remarketing unterstützen.

Die automatisierte Schadenerkennung DVS stammt aus dem niederbayerischen Passau und wurde zuerst im Daimler-Netz getestet. (Bild: TÜV Süd)
Die automatisierte Schadenerkennung DVS stammt aus dem niederbayerischen Passau und wurde zuerst im Daimler-Netz getestet. (Bild: TÜV Süd)
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Julian Kral
(erschienen bei PROFI-Werkstatt von Martin Schachtner)

TÜV SÜD hat nun 60 Prozent der Digital Vehicle Scan GmbH & Co. KG übernommen. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung des Prüfkonzerns hervor. Beim Hauptprodukt des Start-ups DVS aus dem niederbayerischen Passau handelt es sich um ein Portal zur automatischen Schadenerkennung. Der DVS ist für beinahe alle Fahrzeugarten geeignet – vom Pkw über schwere Lkw bis hin zum Doppeldecker-Bus.

Dabei machen aktuell bis zu 22 Hochleistungskameras bei der Durchfahrt Aufnahmen des gesamten Fahrzeuges. In Zukunft sollen es bis zu 36 Kameras werden, die in Echtzeit elektronisch über eine Datenleitung Zustandsfotos in den Service oder an das Fuhrparkmanagement weiterleiten. Die Technologie stammt von der Josef Paul GmbH & Co. KG sowie der Insisto GmbH und wird bereits im Daimler-Servicenetz eingesetzt. Am Standort Bochum begutachten Techniker der Fahrzeug-Werke Lueg beispielsweise Teile der KEP-Flotten von Amazon-Dienstleistern.

„Gemeinsam mit DVS können wir die Erfassung und Dokumentation von Fahrzeugen automatisieren und beschleunigen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass DVS unabhängig von Öffnungszeiten 24 Stunden, sieben Tage die Woche eingesetzt werden kann“, sagte Patrick Fruth, CEO der Division Mobility bei TÜV Süd. Die Akquisition sei ein wichtiger Baustein der Digitalisierungsstrategie.

 

Um Fahrzeuge noch schneller und effizienter bewerten zu können, wollen die Münchner die automatische Schadenerkennung um Künstlicher Intelligenz anreichern. Die KI soll Schäden an den Fahrzeugen erkennen und kategorisieren, so das Ziel laut Ankündigung.

Fuhrparkmanager im Visier

Die potenzielle Kundschaft besteht gemäß TÜV SÜD aus internationalen Logistik-Unternehmen, Autohäusern, Vermietfirmen, Gebrauchtwagenvermarktern oder auch im Car Sharing-Bereich – stets über den Zustand der Fahrzeuge im Fuhrpark genau informiert zu sein und alle Kosten im Blick zu haben, das gehört zu jedem erfolgreichen Fuhrparkmanagement

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