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Unfallvermeidung: Das gilt es beim Bremsweg zu beachten

Wissen Sie noch, wie die Formel zur Berechnung des Bremsweges lautet? Um das eventuell verblassende Wissen aus der Fahrschule aufzufrischen, gibt Reifenexperte reifen.com aufklärende Infos und hilfreiche Tipps.

Achtung Bremsen: Wer hier den Mindestabstand nicht einhält oder den Bremsweg falsch einschätzt, bringt sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. | Foto: unsplash / Jesse Collins
Achtung Bremsen: Wer hier den Mindestabstand nicht einhält oder den Bremsweg falsch einschätzt, bringt sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. | Foto: unsplash / Jesse Collins
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Julian Kral

Das Wissen, das alle Autofahrer in der Fahrschule erwerben, verblasst mit den Jahren. Besonders Fehlannahmen und Fehleinschätzungen beim Bremsweg steigern das Risiko für schwere Unfälle auf der Autobahn. Um solchen Situationen vorzubeugen, informiert Reifenexperte reifen.com Autfahrer mit hilfreichen Tipps, damit diese sich und andere nicht ungewollt in Gefahr bringen:

  1. Wissen zum Bremsweg auffrischen: Die Formel zur Berechnung des Bremsweges lautet: "Geschwindigkeit durch zehn und das Ergebnis mit sich selbst multiplizieren." Demnach beträgt der Bremsweg bereits bei einer geringen Geschwindigkeit von beispielsweise 30 km/h etwa 9 Meter: (30 ÷ 10) x (30 ÷ 10) = 9 Meter. Zu berücksichtigen ist zudem der Reaktionsweg, um die Bremsung einzuleiten - beides zusammen ergibt schließlich den Anhalteweg.
  2. Faustformel Mindestabstand: In der Praxis hat sich Faustformel "Halber Tachowert als Mindestabstand zum Vordermann!" bewährt. So bieten Außerorts die Leitpfosten einen Anhaltspunkt für den Mindestabstand, weil deren Entfernung zueinander exakt 50 Meter beträgt.
  3. Wetter- und Straßenverhältnisse beachten: Regen, Schnee, Eis, aber auch Verschmutzungen oder ein schlechter Zustand der Fahrbahn verlängern den Bremsweg teils erheblich. Die Experten Eempfehlen unter solchen Bedingungen, den doppelten Sicherheitsabstand einzuhalten.
  4. Gute Bereifung: Für den Bremsweg sind saisonal passende Autoreifen von entscheidender Bedeutung. Die Reifen sollten dabei allerdings nicht älter als zehn Jahre sein und über ausreichend Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern verfügen, sowie den korrekten Reifendruck aufweisen.
  5. Gedankenlosigkeit vermeiden: In puncto Mindestabstand ist Aufmersamkeit wichtig, um eine mögliche Bremsung überhaupt noch rechtzeitig einleiten zu können (Anhalteweg). Sonst kann es nicht nur gefährlich werden, sondern es drohen teils empfindliche Strafen von Bußgeldern bis hin zum Fahrverbot. Fahranfänger müssen darüber hinaus mit einer Nachschulung sowie einer Verlängerung der Probezeit rechnen.
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