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"Was dem Ami die Waffe, ist dem Deutschen das Rasen"

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann befürwortet ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. "Das wäre höchst vernünftig, das zu machen", sagt der Grünen-Politiker. Wer schneller fahre, verbrauche mehr Sprit.

"Was dem Ami die Waffe, ist dem Deutschen das Rasen"Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg, Pressestelle der Landesregierung
"Was dem Ami die Waffe, ist dem Deutschen das Rasen"Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg, Pressestelle der Landesregierung
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Bert Brandenburg

Daher sei ein Tempolimit für den Klimaschutz sinnvoll. Außerdem würde es die Unfallgefahr senken und die Kapazitäten von Straßen erhöhen, betont Kretschmann: "Es spricht quasi alles dafür."

Der ADAC hat dagegen die Klima-Pläne der Grünen durchgerechnet und hält sie für falsch. Neue Tempolimits führten nach Ansicht des Automobilclubs nicht zu einer CO2-Minderung. Die Grünen sind unzufrieden mit dem Klimaschutz-Plan der Bundesregierung und fordern diverse Änderungen. So solle zur CO2-Reduzierung ein Tempolimit von höchstens 130 km/h auf den Autobahnen eingeführt werden, außerdem Tempo 30 in der Stadt. Verbrennungsmotoren sollten ab 2030 bei neuen Autos verboten werden. Erlaubt wären dann für Neuzulassungen nur Elektroantriebe, da andere Möglichkeiten der sogenannten CO2-Neutralität wie synthetische Kraftstoffe fast gar nicht auf der politischen Agenda stehen.

Die Grünen wollen im Bundestag eine namentliche Abstimmung über eine Maximalgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern herbeiführen. Bisher seien die Grünen mit dem Anliegen immer gescheitert. Das Thema werde in Deutschland anders diskutiert als in anderen Ländern. "Was dem Ami die Waffe, ist dem Deutschen das Rasen“, so Winfried Kretschmann.

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