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Wasser sparen bei der Autowäsche dank Rückgewinnung

Eine Autowäsche verbraucht im Schnitt 150 Liter Wasser, so viel wie ein ausführliches Schaumbad in der Badewanne. Das muss nicht sein, sagt WashTec. Mit einer Portalwaschanlage mit Wasserrückgewinnung liegt der Wasserverbrauch je nach Programm bei lediglich 15 bis 25 Liter Frischwasser pro Wäsche. Die Experten erklären, warum sich die Technologie lohnt.

Für ein Vollbad in einer handelsüblichen Badewanne verbraucht man 150 Liter Wasser, so viel wie auch bei einer normalen Autowäsche in der Anlage. Mit Rückgewinnung ist die Wasserersparnis im Vergleich enorm. | Foto: WashTec
Für ein Vollbad in einer handelsüblichen Badewanne verbraucht man 150 Liter Wasser, so viel wie auch bei einer normalen Autowäsche in der Anlage. Mit Rückgewinnung ist die Wasserersparnis im Vergleich enorm. | Foto: WashTec
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Julian Kral

Für ein Vollbad in einer handelsüblichen Badewanne verbraucht man 150 Liter Wasser. Diese Menge ist vergleichbar mit einer Standard-Autowäsche in einer Portalwaschanlage, bei der man 100 % Frischwasser benötigt. Das bringt neben dem unnötig hohen Wasserverbrauch auch für den Betreiber einer Waschanlage ausschließlich Kosten. Das muss allerdings nicht sein, sagt der Hersteller von Waschanlagen WashTec. Mit einer Wasserrückgewinnungsanlage nämlich lässt sich der Wasserverbrauch deutlich reduzieren.

Mit einer Wasserrückgewinnung liegt der Verbrauch je nach Programm bei lediglich 15 bis 25 Liter Frischwasser pro Wäsche. Das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch der Betreiber spart Kosten. Der Wasserpreis setzt sich immer aus dem Trinkwasserpreis und den Abwassergebühren zusammen, die den kombinierten Wassertarif pro Kubikmeter ergeben. Die Preisentwicklung der letzten fünf Jahre zeigt, dass der durchschnittliche Preis pro Kubikmeter in Deutschland um mehr als einen Euro gestiegen ist.

Hinzu kommen noch die rechtlichen Vorgaben und die zukünftig steigenden Kundenerwartungen, an die sich die Betreiber anpassen müssen. In Zeiten von Elektromobilität ist der Wille nach grünen Lösungen eben durchweg vorhanden, ob beim Lkw-Flottenbetreiber oder dem privaten Pkw-Piloten. Wer also in die Waschanlage fährt, kann gerne einmal bei Betreiber nachhaken, wie viel Wasser er gerade verbraucht und auf die sparsame Technologie hinweisen.

So funktioniert die Wasserrückgewinnung:

Das bei der Wäsche verwendete Wasser einer Waschanlage läuft in ein, in der Regel unterirdisches, Beckensystem. Dieses besteht meist aus einem Schlammfang und einem Entnahmebecken. Im Entnahmebecken befindet sich eine Form der Belüftung sowie eine Tauchpumpe, die das Wasser aus dem Entnahmebecken in eine wiederum oberirdische Filteranlage transportiert. Nachdem das Wasser gefiltert wurde, wird es im Brauchwasservorlagebehälter gepuffert und wieder der Waschanlage zur Verfügung gestellt.

Je nach Situation vor Ort gibt es optional noch einen Koaleszenzabscheider, von dem aus Überschusswasser in Richtung Kanal entsorgt wird. Generell unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Arten von Wasserrückgewinnungssystemen. Auf der einen Seite die physikalischen Systeme und auf der anderen Seite die biologischen Systeme. Der Hauptunterschied beider liegt darin, dass biologische Systeme auch im Wasser gelöste Stoffe umwandeln können, die ein rein mechanischer Filter nicht zurückhalten kann.

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