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Winterreifen für Elektroautos: Was ist zu beachten?

Winterreifen für Elektroautos müssen spezielle Herausforderungen meistern: Neben bestmöglichen Grip-Eigenschaften bei Kälte, Schnee und Eis sollte auch der Rollwiderstand möglichst gering ausfallen für eine maximale Reichweite. Doch worauf sollte man beim Kauf von Winterreifen für E-Autos achten? Die Experten von Renault geben Tipps.

Hilfreich bei der Entscheidung für den richtigen E-Reifen ist das mit einem Tanksymbol gekennzeichnete Energieeffizienzlabel. „A“ bedeutet besonders effizient, „G“ gilt als ineffizient mit höherem Kraftstoffverbrauch respektive geringerer Reichweite. | Foto: Renault
Hilfreich bei der Entscheidung für den richtigen E-Reifen ist das mit einem Tanksymbol gekennzeichnete Energieeffizienzlabel. „A“ bedeutet besonders effizient, „G“ gilt als ineffizient mit höherem Kraftstoffverbrauch respektive geringerer Reichweite. | Foto: Renault
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Julian Kral

Von „O bis O“, also von Ostern bis Oktober, lautet die Faustregel für den Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen - auch für Elektroautos. Diese stellen allerdings antriebsbedingt spezielle Anforderungen an die Bereifung. Denn wenn die Temperaturen sinken und Laub die Straßen bedeckt, steht natürlich auch bei Elektroautos ein Wechsel von Sommer- auf Winterreifen ins Haus. Gerade bei E-Autos spielt der Rollwiderstand der Reifen dann eine große Rolle, sagen die Experten von Renault. Der beeinflusst nämlich die Reichweite des Fahrzeugs: Je geringer der Rollwiderstand, desto größer die Reichweite. Schicke Breitreifen bieten dann also in der Regel außer Optik keinen Vorteil.

Luftdruck und Reifenbreite spielen eine wichtige Rolle

Hilfreich bei der Entscheidung für den richtigen E-Reifen ist das mit einem Tanksymbol gekennzeichnete Energieeffizienzlabel. „A“ bedeutet besonders effizient, „G“ gilt als ineffizient mit höherem Kraftstoffverbrauch respektive geringerer Reichweite. Elektroautos und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor unterscheiden sich in diesem Punkt zwar nicht, bei E-Autos stellt die Reichweite allerdings wie bereits erklärt eine wichtige Rolle. Deshalb sollten E-Auto-Fahrer beim Kauf von Winterreifen besonderes Augenmerk auf einen sehr niedrigen Rollwiderstand legen. Die Crux: Da Winterreifen weicher sind als Sommerreifen, lässt sich kaum ein Winterreifen der Effizienzklassen „A“ oder „B“ finden.

Auch die Form ist wichtig: ein schmalerer Reifen rollt in der Regel sauberer ab als ein breites Pendant. Mit schmalerer Bereifung lassen sich also gerade im Winter, wo diese Bereifung ihre Stärken ausspielt, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Und nicht zu vergessen der Luftdruck: Sinkt dieser ab, erhöht sich der Verbrauch und verringert damit die Reichweite, bei Verbrenner wie Elektro. Da aber vor allem im Winter die Kapazität der Traktionsbatterie abnimmt, sollten gerade E-Auto-Fahrer in der kalten Jahreszeit den Reifendruck regelmäßig kontrollieren.

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