Wo die besten Piloten an ihre Grenzen stoßen

Rallye Raid, auch Marathon- oder Langstreckenrallye genannt, fordern vom Fahrer, seinem Team und seinem Truck alles ab.

MAN-Service-Truck: Matthias Behringer sitzt am Steuer des MAN mit der Startnummer 520.
MAN-Service-Truck: Matthias Behringer sitzt am Steuer des MAN mit der Startnummer 520.
Redaktion (allg.)

Es ist die perfekte Kombination aus Racing und Abenteuer, aus Athletik und Fahrkunst. Die Rallye Dakar ist die bedeutendste Langstrecken- und Wüstenrallye der Welt gilt. Sie wurde von 1978 bis 2007 einmal jährlich auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Im Jahr 2008 wurde die Rallye Dakar aufgrund einer Terrordrohung abgesagt. Die prestigeträchtige Rallye wird daher seit 2009 in Südamerika gefahren. Eine Rückkehr das Dakar nach Afrika scheint aus politischen und wirtschaftlichen Gründen aktuell eher unrealistisch.

Die erste Rallye Dakar wurde am 26. Dezember 1978 in Paris gestartet und endete am 14. Januar 1979 in Dakar. Gründer der Veranstaltung war der Franzose Thierry Sabine. Veranstalter war zu dieser Zeit die Thierry Sabine Organisation. Nach seinem Tod übernahm sein Vater für einige Jahre die Rallye, verkaufte die Rallye aber anschließend an die Amaury Sport Organisation (A.S.O.), die die Rallye bis heute durchführt. Die A.S.O. ist ein großes französisches Sportunternehmen, das auch die Tour de France veranstaltet.

Die Rallye Dakar ist immer wieder eine echte Herausforderung. In der Truck-Kategorie war in diesem Jahr auch ein Deutscher dabei. Matthias Behringer sitzt am Steuer des MAN mit der Startnummer 520. Sein Navigator ist Landsmann Stefan Henken. Als Mechaniker fungiert der Südafrikaner Sean Berriman. Dieses Trio sollte aber nicht um die Spitzenplätze kämpfen, denn sie fungieren als Assistenzfahrzeug für mehrere Autos, die von South Racing eingesetzt werden.

INTERAKTIV:

youtube.com/watch?v=vVstIcrjhy0

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